PEGI: Altersfreigaben für VR-Spiele müssen angepasst werden

PEGI: Altersfreigaben für VR-Spiele müssen angepasst werden

Von Evergreen · Veröffentlicht am 25.01.2017 · Kategorie: Smartphone

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Größere emotionale Wirkung, strengere Bewertung: PEGI wird in Hinblick auf die in 2016 erscheinende Virtual-Reality Spiele noch genauer hinschauen und gegebenfalls eine höhere Altersfreigabe erteilen.

Mit Virtual Reality gibt es bereits ein neues Medium, mit dem wir Inhalte intensiver konsumieren können. Gerade in der Gaming-Branche zeigen sich VR-Brillen hoher Beliebtheit. Trotz allen, das die Technik noch sehr jung ist und laut Oculus es erst im Jahr 2020 richtig etablieren wird, richtet sich das europäische Alterfreigabe-Konsortium PEGI auf "erweitere" Freigaben und Bewertungen von VR-Spielen ein. Gerade im Horror-Genre wird es wohl viel Änderungsbedarf an den Altersfreigaben geben. So gibt auch PEGI-Direktor Dirk Bosmans gegenüber MCV bekannt:

PEGI should examine the coming wave of VR products using the current questionnaire, but reserve the right to reassess certain elements – more specifically the criteria around fear and horror – once a broader range of products hits the market in the coming period of time.

Zu deutsch wird also PEGI VR-Spiele gewohnt wie bisher prüfen, aber unter dem Vorbehalt, das einige Elemente extra angepasst werden müssen. Gerade in Kriterien wie Horror oder Angst, welche in Virtual Reality intensiver wahrgenommen werden. So hat auch bereits die deutsche USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) eine unterschiedliche Wertung für ein Spiel abgegeben. Bei der VR-Demo "The Deep" für PlayStation VR gab die USK für die normale Monitor-Version eine Altersfreigabe von 12 Jahren. Bei der VR-Version empfiehlt die USK die Nutzung aber erst ab 15 Jahren.

Doch nicht nur Kontrollgremien wie PEGI oder die USK empfehlen eine verbesserte Altersfreigabe, auch Unternehmen wie Sony oder Oculus (Facebook). Oculus empfiehlt grundsätzlich, die Oculus Rift erst ab einem Alter von 13 Jahren unabhängig vom Spiel zu benutzen.

Eure Meinung: Brauchen wir für VR-Spiele eine strengere Altersfreigabe?

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